WerktitelDer Floh im Ohr
La Puce à l'Oreille (Originaltitel)

WerkartSchwank
Akte: 3


UrheberFeydeau Georges Leon Jules Marie - Textbuch, französisch
Regej G. M. - Übersetzer, deutsch

Dauerabendfüllend

Bestellnummern
EV 5181-1Textbuchdeutschleihweise
EV 5181-2Textbuch (MS-Word Datei)deutschleihweise

RollenCharles Olivier Duboir - Darsteller
Germaine Duboir, seine Frau - Darstellerin
Joos van Buddenbrook, Kanzleigehilfe bei Duboir - Darsteller
Don Alfredo y Havanna, Brasilianer - Darsteller
Emanuelle y Havanna - Darstellerin
Honore Lacombe, Docteur med. - Darsteller
Henri Villete, Sekretär bei Duboir - Darsteller
Guillaume Grenier, Hotellier - Darsteller
Antoinette Grenier-Cebocari, Gattin - Darstellerin
Marcel Bouillon, Hausdiener - Darsteller
Lucille, Stubenmädchen im Hotel - Darstellerin
Sebastien, der Scheinkranke - Darsteller
Humphrey, alias Nobody called - Darsteller
Sylvain, Diener bei Duboir - Darsteller
Margot, Köchin bei Duboir - Darstellerin

Ort der HandlungIn Paris

Zeit der HandlungGestern, heute, morgen, immer

Synopsis2 Dekorationen:
1. Akt: Direktionskanzlei und Arbeitszimmer im Hause Duboir
2. Akt: Foyer mit Rezeption und Appartement im Hotel Madame Pompadour
3. Akt: wie im ersten Akt

Synopsis:
Ort: Das Haus derer von und zu Duboir! Man gewinnt bereits in den ersten Szenen des Stückes den Eindruck "dass es ein fideles Haus ist". Margot die Köchin dürfte es mit der ehelichen Treue nicht allzu genau nehmen. Ihr Gatte Sylvain steht im selben Haus als Kammerdiener und Mädchen für alles in Diensten. Allerdings hat sie, die vorgibt die Treue in Person zu sein, nicht nur ein Auge auf den Kanzleigehilfen Joos van Buddenbrook geworfen. Glaubhaft versteht sie es gegenüber ihrem Mann die rasend eifersüchtige Gattin zu spielen und ist daher über jeden Verdacht erhaben. Aber auch die sogenannte Herrschaft, vielmehr "Die gute Gesellschaft" hat ihre Probleme. Emanuelle y Havanna, eine intime Freundin der Gattin von Charles Olivier Duboir, wartet ungeduldig auf die Rückkehr derselben. Zu Sylvain bemerkt sie bissig, zuerst fordert sie mich brieflich zum sofortigen Erscheinen auf, und dann ist sie nicht da! Endlich kehrt Germaine zurück und stürzt auf Emanuelle mit der Eröffnung zu, ihr Mann betrügt sie.

Einerseits erscheinen ihr die beständigen Zärtlichkeiten und der fortwährende Liebesfrühling auf Dauer langweilig, andererseits sehnt sie sich nach Unannehmlichkeiten und Abwechslung. Offen gestanden sie sei nahe daran zu straucheln und das Objekt ihrer Wahl sei der Sekretär Henri Villete. Auf die Frage nach einen Beweis für ihren Verdacht zieht sie aus ihrem Handtäschchen ein paar Hosenträger. Ja und? Sie kamen per Post, Absender das "Hotel Madame Pompadour" in Montrouge. Germaine hat auch schon einen Plan, sie lädt ihren Gatten zu einem heimlichen Rendezvous in dieses Hotel. Selbstverständlich kann sie den Brief nicht selbst schreiben und dafür soll Emanuelle helfend in die Verschwörung eingreifen. Gesagt, getan und noch dazu mit einem dem Gatten unbekannten Parfum erotisiert, wird die Nachricht erstellt und einem Botendienst zur eiligen Zustellung übergeben. Es muss auch erwähnt werden, dass Joos einen Hörfehler hat und daher Verständigungsschwierigkeiten bestehen. Selbst für seine nähere Umgebung. Monsieur Duboir ist Inhaber einer Versicherungsgesellschaft und deshalb wundert sich im Hause niemand, wenn Interessenten vorsprechen. Die notwendigen ärztlichen Untersuchungen nimmt immer Dr. Lacombe vor und sind somit abgesehen vom Gatten Emanuelles, Don Alfredo y Havanna einem Brasilianer, alle Akteure des Stückes bekannt. Letzterer lässt allerdings nicht lange auf sich warten. Und ab diesem Zeitpunkt verwirren sich die Dinge zusehends. Charles brüstet sich mit der neuen Eroberung, Villete bezweifelt diese und stellt fest, der Brief war für ihn bestimmt und Don Alfredo erkennt die Handschrift seiner Frau. Der Griff zum Revolver und die Drohung beide Charles und Henri Villete zu erschießen, kann also gar nicht ausbleiben. Dass sich alle, sowohl die Damen als auch die Herren im Hotel einfinden, liegt auf der Hand. Dort aber gibts es einen Hausdiener namens Marcel, der Charles Duboir zum Verwechseln ähnlich sieht und er, setzt den Komplikationen die Krone auf. Selbst der Hotelbesitzer kann die beiden nicht unterscheiden. Ist es da noch verwunderlich, wenn der Versicherungsdirektor und Marcel unfreiwillig Kleidung und Position wechseln. Der Ideenreichtum des Hotelliers verhindert auf brilante Art und Weise Eiferdramen. Den Skandal vermeidet eine in den Hotelzimmern installierte Vorrichtung. Liebespaare verschwinden samt Doppelbett in der Wand und dafür auf auf der Bildfläche ein anderes Bett mit einem alten Mann.

Das Ende? Lassen Sie sich überraschen. Soviel sei noch erwähnt, Marcel landet auch im Ehebett von Charles Duboir,aber, ist das wirklich das Ende der Affären?

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