WerktitelIch bin kein Casanova

WerkartLustspiel
Akte: 3
Bilder: 2


UrheberBielen Otto Carl Stephan - Textbuch, deutsch
Bielen Otto Carl Stephan - Textdichter
unknown - Drehbuchautor

Dauerabendfüllend

Entstehungsjahr1938

Aufführungen2012-08-11 20:15 BR3 Bayerischer Rundfunk / Fernsehen, München
2012-02-11 11:20 ORF2 / Fernsehsender, Wien
2012-02-11 ORF2 / Fernsehsender, Wien
2010-05-13 ORF2 / Fernsehsender, Wien
2008-11-02 ORF2 / Fernsehsender, Wien
2007-10-07 ORF2 / Fernsehsender, Wien
2007-10-06 ORF2 / Fernsehsender, Wien
1958-09-02 Kammerspiele des Theaters in der Josefstadt / Wiener Kammerspiele, Wien

Bestellnummern
EV 111-1Textbuchdeutschleihweise
EV 111-3Textbuch als eBookVertrieb nur für Österreich (Sie müssen bei amazon registriert und angemeldet sein, um diesen Titel zu finden)deutschkäuflich

RollenStefanie - Darstellerin
Viktoria - Darstellerin
Franziska - Darstellerin
Jakob Neuhaus - Darsteller
Erich Rödenberg - Darsteller
Verwaltungsrat Wiltz - Darsteller
Frau Wiltz - Darstellerin
Schimmerl - Darsteller
Reithofer - Darsteller
Eine Dame in Grün - Darstellerin
Diener - Darsteller

Ort der Handlung1. Akt: Junggesellenwohnung
2. Akt: Bibibliothekszimmer
3. Akt: Junggesellenwohnung

Zeit der HandlungAn einem Juniabend zwischen Nachmittag und Mitternacht.

Synopsis​Synopsis:

Jakob Neuhaus ist ein großer, unbekümmerter, charmanter junger Mann und so wundert es niemanden, außer ihm selbst, dass ihm die Frauen nachlaufen. Er übt Zurückhaltung und täuscht Unsicherheit vor, um die Distanz wahren zu können. Als er nach Jahren überraschend seiner Jugendfreundin Stefanie begegnet, erfolgt in einem Espresso ein angeregter Austausch von Erinnerungen. Er lädt sie ein einen Blick in seine Junggesellen-Wohnung zu werfen, was ja weiters nicht verfänglich sein kann, zumal sie erklärt hat, dass sie in zwei Tagen heiraten wird. Der Glückliche ist wie sich herausstellt niemand anderer als der Direktor der Bank, in der Jakob als Buchhalter tätig ist. In jenem Augenblick, als Stefanie Jakobs Wohnung wieder verlassen will, klingelt es an der Wohnungstür. Jakob wird sichtlich nervös, als er Franziska die Chef-Sekretärin erblickt, und er bittet Stefanie, einstweilen in seinem Schlafzimmer zu warten. Auch Franziska ist von Jakobs Liebeswürdigkeit begeistert, jedoch jede Freundlichkeit gegenüber anderen weiblichen Wesen löst bei ihr eifersüchtige Reaktionen aus.

Aktueller Anlass war ein anonymer Brief auf dem Schreibtisch von Herrn Generaldirektor Rödenberg in dem man mitteilt, dass seine Braut mit dem Buchhalter Jakob Neuhaus in einem Cafe gesehen worden sei. Noch bevor er die Situation mit Stefanie besprechen kann, läutet das Telefon. Damit Franziska das Gespräch nicht mithören kann, natürlich ist es wieder eine Dame, wird sie im Badezimmer einquartiert. Somit kann Stefanie, die er in kurzen Worten informiert hat, die Wohnung verlassen. Kaum hat Jakob Franzi aus dem Bad befreit, klingelt es schon wieder. Jetzt muss Franziska im Schlafzimmer warten. Draußen steht sein Chef höchstpersönlich. Jakob ahnt furchtbares, aber Direktor Rödenberg ist die Freundlichkeit in Person. Mit keinem Wort erwähnt er den Brief, sondern lädt Jakob für den Abend zu einer Party in sein Haus ein. Der Grund, es soll sich ruhig herumsprechen, dass er mit ihm, dem Alten, gut bekannt sei. Und warum soll ein guter Bekannter des Chefs mit dessen Braut nicht auch einmal ausgehen dürfen? - Jakob ist sprachlos.

Auf der Party trifft Jakob einige einflussreiche Herren der Bank, aber auch zwei seiner Kollegen aus der Buchhaltung. Rödenberg führt seine Gespräche mit Jakob so vertraulich und erweckt dadurch den Eindruck, er und Jakob sind ein Herz und eine Seele. Gewollt durchkreuzen diese Vertrautheit immer wieder Viktoria, ein sympatisch-frecher Teenager und auch Franziska. In scheinbar unbeobachteten Augenblicken setzt sich Viktoria auf Jakobs Schoß und umarmt Franziska stürmisch Jakob. Am liebsten würde Jakob die Party verlassen, wäre da nicht Stefanie! Ihr ergeht es nicht anders, da sie erkennt, ihn noch immer zu lieben. Als sie ihn zärtlich übers Haar streichelt, kommt Rödenberg mit seinen Gästen wieder ins Zimmer.

Es ist unumgänglich, dass Stefanie und Jakob das Rödenbergsche Haus verlassen. Viktoria schließt sich ihnen an. Gemeinsam fährt man mit dem völlig unschlüssigen Jakob in dessen Wohnung. Einerseits will er sich Stefanie gegenüber rechtfertigen, andererseits ihr zu verstehen geben, wie sehr er sie liebt. Aber so weit kommt es gar nicht, denn Stefanie kennt ihren großen Jungen" und weiß selbst viel zu gut, wie es um ihn steht. Es klingelt stürmisch an der Wohnungstür.

Rödenberg begehrt Einlass. Er kommt um alle zurückzuholen - nicht nur um Aufsehen und Gerede zu vermeiden, denn er weiß schon längst von Stefanies Jugendliebe, nur eines wusste er bisher nicht, dass diese Jugendliebe Jakob ist.

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