WerktitelEinen Jux will er sich machen (Bühnenmusik)

WerkartPosse mit Musik

InhaltOuvertüre
Da wird wohl auch was g'handelt wer'n (Nr. 1) Weinberl
Es sind gewiß in unsrer Zeit (Nr. 1) Weinberl
Finale I (Nr. 2)
Entr'acte (Nr. 3)
A Mann führt sei Frau 's ganze Jahr (Nr. 4) Weinberl
Das is a verruckte Idee (Nr. 4) Weinberl
A jung's und schlank's Töchterl (Nr. 4a) Melchior
Und erlaub'n S' mir es schickt sich doch nicht (Nr. 4a)
Finale II (Nr. 5)
Entr'acte (Nr. 6)
Finale III (Nr. 7)
Entr'acte (Nr. 8)
's hat einer a Geld herg'liehn (Nr. 9) Weinberl
Und es schickt sich doch offenbar nicht (Nr. 9) Weinberl
Schluß (Nr. 10)

UrheberMüller sen. Adolf - Komponist
Nestroy Johann Nepomuk - Textbuch, deutsch
Nestroy Johann Nepomuk - Textdichter, deutsch
Spohr Mathias - Musikbearbeiter

Entstehungsjahr1998

Aufführungen2015-05-31 Festsaal, Schloss, Orth an der Donau
2015-05-30 Festsaal, Schloss, Orth an der Donau
2015-05-29 Festsaal, Schloss, Orth an der Donau
2015-05-25 Festsaal, Schloss, Orth an der Donau
2015-05-24 Festsaal, Schloss, Orth an der Donau
2012-04-29 15:00 Festsaal, Rudolf Steiner Schule Wien West, Wien
2012-04-28 19:00 Festsaal, Rudolf Steiner Schule Wien West, Wien
2012-04-27 19:00 Festsaal, Rudolf Steiner Schule Wien West, Wien
2008-03-29 20:00 Pfarrsaal , Pettenbach
2008-03-28 20:00 Pfarrsaal , Pettenbach
2008-03-24 18:00 Pfarrsaal , Pettenbach
2008-03-23 20:00 Pfarrsaal , Pettenbach
2008-03-15 20:00 Pfarrsaal , Pettenbach
2008-03-14 20:00 Pfarrsaal , Pettenbach
2008-03-08 20:00 Pfarrsaal , Pettenbach
2008-03-07 20:00 Pfarrsaal , Pettenbach
2008-03-01 20:00 Pfarrsaal , Pettenbach
2008-02-29 20:00 Pfarrsaal , Pettenbach

AnmerkungenKlavierauszug herausgegeben und bearbeitet von Mathias Spohr
Orchesterbesetzung variabel / Zusatzstimmen und Transpositionen lieferbar

Bestellnummern
EV 1022-98Klavierauszugdeutschleihweise
EVK 1022-98Klavierauszugmit 12 Lieder (Ouvertüre, Nr. 1, 2, 3, 4, 4a, 5, 6, 7, 8, 9, 10)deutschkäuflich
ISBN 978-3-216-30226-7TextbuchSämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe / Einen Jux will er sich machen [Stücke 18/I]deutschkäuflich

RollenZangler, Gewürzkrämer in einer kleinen Stadt - Darsteller
Marie, dessen Nichte und Mündel - Darstellerin
Weinberl, Handlungsdiener bei Zangler - Solostimme
Christopherl, Lehrjunge bei Zangler - Darsteller
Kraps, Hausknecht bei Zangler - Darsteller
Frau Gertrud, Wirtschafterin bei Zangler - Darstellerin
Melchior, ein vazierender Hausknecht - Solostimme
August Sonders - Darsteller
Hupfer, ein Schneidermeister - Darsteller
Madame Knorr, Modewarenhändlerin in der Hauptstadt - Darstellerin
Frau von Fischer, Witwe - Darstellerin
Fräulein von Blumenblatt, Zanglers Schwägerin - Darstellerin
Brunninger, Kaufmann - Darsteller
Philippine, Putzmacherin - Darstellerin
Lisette, Stubenmädchen bei Frl. von Blumenblatt - Darstellerin
Hausmeister - Darsteller
Lohnkutscher - Darsteller
Wächter - Darsteller
Rab, ein Gauner - Darsteller
2x Kellner - Darsteller

Ort der Handlung1. Akt: In Zanglers Wohnung
2. Akt: Strassenszene in der Hauptstadt
Zimmer bei Madame Knorr
Gartensalon in einem Gasthaus
3. Akt: Elegantes Zimmer bei Fräulein von Blumenfeld
Im Garten des Hauses von Fräulein Blumenfeld
4. Akt: Strasse vor Zanglers Haus
In Zanglers Wohnzimmer

SynopsisDer Gewürzkrämer Zangler erklärt mit schlagenden Argumenten dem keck auftretenden Jüngling August Sonders, dass eine Hochzeit mit seiner Nichte Marie jenseits jedweder positiven Beurteilung liegt. Um den Umgang von Marie mit dem unerwünschten Verehrer zu unterbinden, wird diese ab sofort in der Hauptstadt bei Anna Knorr, der Inhaberin des Modewaren-Verlages wohnen, die der Gewürzkrämer zu ehelichen gedenkt. Deshalb wird er ebenfalls verreisen und stellt seinem langjährigen Mitarbeiter Weinberl nach seiner Rückkehr in Anerkennung der langjährigen zufriedenstellenden Tätigkeit die Beteiligung als Kompagnon in Aussicht. Der Lehrling Christopherl avanciert zum Kommis. Gleich nach der Abreise von Herrn Zangler erklärt Weinberl Christopherl, „Ich mach’ mir einen Jux und das G'wölb bleibt zwei Tage geschlossen“. Auch wir fahr’n in die Großstadt, als Associé riskier ich nix und ich stürze mich nach den Jahren der Sklaverei in fidele Abenteuer. Um den Plan ausführen zu können, benützt Weinberl die im G’wölb liegende Schützenkleidung von Zangler und erteilt in dieser Verkleidung an Gertrud den Auftrag „dem Weinberl richten’s aus, des G’wölb bleibt zwei Tage geschlossen. Als Marie und August das G’wölb betreten, um ungestört zu sein, halten auch sie in der spärlichen Beleuchtung Weinberl für Zangler.

Die Entschuldigungen von Marie und Sonders über das ungebührliche Verhalten bringen ihn in größte Verlegenheit und er nimmt deren Hände und legt sie ineinander und verschwindet. Die beiden sind vom Sinneswandel des Onkels völlig verwirrt und sinken sich glückselig in die Arme. Jäh wird die Idylle durch die nochmalige Rückkehr von Zangler gestört und wie könnte es anders sein, es endet mit dem Hinauswurf von Sonders. Weinberl der die Szene heimlich verfolgt, sieht sich zum Ausruf „Das ist eine Historie, mir scheint, ich fang’ schon an, verfluchter Kerl zu sein! Das ist der Vorgeschmack vom Jux.

Es kann natürlich nicht ausbleiben, dass Weinberl und Christopherl in der Hauptstadt dem Chef nahezu in die Arme laufen und vor ihm in das Haus, in dem sich der Modewaren-Verlag der Madame Knorr befindet, flüchten. Gegenüber Madame Knorr entwickelt Weinberl, der sich als Herr von Geist vorstellt, eine fantasievolle Geschichte und ist plötzlich der frischgebackene Ehemann einer Witwe namens Fischer, die kurz darauf den Salon betritt. Aus weiblicher Neugier geht Frau von Fischer auf das Spiel von Weinberl ein. Dadurch stecken Weinberl und Christopherl mitten in den peinlichsten Situationen und wird außerdem auch noch mit August Sonders, der Marie in die Stadt entführt hat, verwechselt. Nach der Rückkehr aus der Stadt verhindert Weinberl den Einbruch in der Wohnung des Gewürzkrämers und wird von diesem wieder mit Ehren als Kompagnon aufgenommen. Weinberl kann Frau von Fischer überzeugen seine Frau zu werden und Marie darf ihren August heiraten, denn die Zustimmung von Zangler bewirkt die ansehnliche Erbschaft von August. Diese kommentiert Weinberl mit den Worten: „Nein, was jedes Jahr Onkeln und Tanten sterb’n müssen, bloß damit alles gut ausgeht."

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